4.11.04

60 Prozent der Kirchgänger stimmten für Bush

Lesenswerter Artikel in der heutigen Ausgabe der Pittsburgh Post über Bushs Erfolg bei religiösen Wählern.
-->"voters split on cultural lines"

7 Kommentare:

Um 18:35, Mark Jäger schreibt...

Nur? Das sind lediglich ca. 5% mehr als der durchschnittliche Wähler!

 
Um 18:41, Wolfgang Harrer schreibt...

Sie haben Recht. Die Relation ist jedoch interessant:
60 Prozent der (wöchentlichen) Kirchgänger stimmten für Bush und nur 39 Prozent für Kerry.
Unter den Wählerin, die sich als evangelikale Christen bezeichnen, stimmten sogar 75 Prozent für Bush.

 
Um 22:56, Anonymous schreibt...

Was ist den bloß daran schlim, wenn man an moral oder an die 10 gebote achtet? Vielleicht solten wir das auch ein weinig mehr machen.
MfG

 
Um 04:27, Anonymous schreibt...

So schlimm? Na, wenn sie das wenigstens täten - du sollst nicht töten, du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen, du sollst keine Götzen anbeten...

Im übrigen ist es in einer Demokratie einfach ungehörig, seinen eventuell nichtgläubigen Mitbürgern religiöse Gesetze oder Wertvorstellungen aufzwingen zu wollen. Jeder soll doch nach seiner Facon selig werden, oder nicht?

 
Um 04:48, Anonymous schreibt...

Im Forum von Democratic Underground und auf verschiedenen Blogs ist von auffälligen Diskrepanzen zwischen den "exit polls", Umfragen vor den Wahllokalen, und den später veröffentlichten Ergebnissen die Rede.

Seltsamerweise stimmen bei den Wahlen mit altmodischen Wahlzetteln exit-poll und Endergebnis meist einigermassen überein, wie es überhaupt auch üblich ist.

In Staaten mit Wahlmaschinen, wie Florida und Ohio jedoch sagten die exit polls eine Kerry-Führung vorraus, während das Endergebnis eine Bush-Führung brachte. Die CNN-website änderte scheinbar in der Wahlnacht stillschweigend die exit-poll-Ergebnisse, was Aktivisten dokumentiert haben. Gerüchte von einem Wahlbetrug machen die Runde, und dass Kerry möglicherweise nur deshalb schnell (juristisch nicht bindend) aufgab, um nun die Ergebnisse umso genauer zu prüfen. Die Bürgerrechts-Organisation Blackboxvoting.org, die sich gegen undurchsichtige Wahlmaschinen einsetzt, hat auf Einsicht sämtlicher Aufzeichnungen und Unterlagen geklgt.

 
Um 08:02, Anonymous schreibt...

Das gefährliche ist nicht der Glaube der Person an sich, sondern mit Motivation politischen Handelns alleine durch den Glauben. Wie schon gesagt wurde hat es wenig mit Demokratie zu tun, Nicht-Gläubigen den eigenen Glauben als einzig wahre Handlungsalternative vorsetzen zu wollen. Auch ein Nicht-Gläubiger Mensch wird sich an die 10 Gebote halten, da sie weniger mit dem Glauben zu tun haben sondern Moralvorstellungen für zwischenmenschliches Zusammenleben darstellen. Und dieses sollte doch in der heutigen Zeit von Glaubensfragen unberührt sein.

 
Um 12:25, Anonymous schreibt...

"Im übrigen ist es in einer Demokratie einfach ungehörig, seinen eventuell nichtgläubigen Mitbürgern religiöse Gesetze oder Wertvorstellungen aufzwingen zu wollen."

ich vermute, sie imaginieren, A sei eine demokratie. entspricht dies ihren tatsachen? *g*

 

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