5.11.04

Die "Spitzenkandidaten 2008"


Es gibt viele Wege, mit Niederlagen umzugehen. Zum Beispiel auch den, schon wenige Stunden nach der verlorenen Wahl die Kandidatenfrage für die nächsten Präsidentschaftswahlen im Jahr 2008 zu diskutieren. Innerhalb der Demokratischen Partei wird derzeit Hillary Clinton als aussichtsreichste Kandidatin für 2008 gehandelt. Die Senatorin hat nicht nur eine große Anhängerschaft innerhalb der Partei, sie gilt auch als äußerst geschickt im Auftreiben von Spendengeldern. Als wahrscheinlicher Spitzenkandidat der Republikaner gilt indessen New Yorks ehemaliger Bürgermeister Rudy Giuliani.

Giuliani war in den letzten Wochen auf Wahlkampftour für Präsident Bush und hatte dabei die Aufgabe als "der Bürgermeister von Amerika", an die Gefährdung amerikanischer Städte durch Terroristen zu erinnern. Bereits in der Nacht der Stimmenauszählung forderte Giuliani Kerry öffentlich auf, seine Niederlage einzugestehen und positionierte sich damit schon einmal als in-offizieller Sprecher der Republikaner.

In britischen Wettbüros, wo auf den Ausgang der jüngsten Präsidentschaftswahlen mehr als 8 Millionen Pfund verwettet wurden, führt derzeit Hillary Clinton als die wahrscheinlichste Nachfolgerin George W. Bushs im Weißen Haus. Ihr First Husband Bill ist bis dahin vielleicht schon U.N.-Generalsekretär.

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